Unsere Vereinssatzung

§ 1: Name und Sitz

Der Verein hat den Namen Gewerbeverein Eisenach 1991 e.V.
Sitz und Gerichtsstand des Vereins ist Eisenach/Thüringen. Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§ 2: Zwecke des Vereins

Der Verein ist ein Zusammenschluss der Gewerbetreibenden in Eisenach auf freiwilliger Basis. Er hat folgende Aufgaben:

- Pflege und Förderung der gewerblichen Interessen der Mitglieder sowie des Gemeinschaftsgeistes und guter kaufmännischer Sitten.
- Unterstützung oder Förderung dieses Zwecks durch den Austausch von Informationen.
- Vertretung der gemeinsamen Interessen der Mitglieder gegenüber Behörden und in der Öffentlichkeit.
- Durchführung von Veranstaltungen, soweit sie den Zwecken des Vereins nützlich sind.
 

§ 3: Mitgliedschaft

Mitglied kann auf Antrag jeder mit einem Gewerbebetrieb in Eisenach und Umgebung ansässige Gewerbetreibende, Selbständige und Freiberufler oder deren Vertreter werden, sowie mit Zustimmung des Vorstandes jede weitere natürliche und juristische Person, die den Vereinszweck fördert.

Über die Aufnahme entscheidet abschließend der Vorstand mit einfacher Mehrheit.
Die Mitgliedschaft beginnt mit der Annahme der Beitrittserklärung durch den Vorstand.
Sie endet durch:

- schriftliche Austrittserklärung per Einschreiben mit einer Frist von 3 Monaten zum Ende eines Kalenderjahres,
- Ausschluss bei vereinsschädigendem oder unwürdigem Verhalten.
Mitglieder und Personen, die für den Verein besondere Verdienste erworben haben, können mit einfacher Mehrheit durch den Vorstand zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

Über die Höhe des Mitgliedsbeitrages entscheidet auf Vorschlag des Vorstandes die Mitgliederversammlung.

Kommt ein Mitglied mit der Bezahlung des Beitrages mehr als 3 Monate in Rückstand und wird der Betrag trotz zweimaliger Mahnung nicht binnen eines weiteren Monats bezahlt, so ruht die Mitgliedschaft. Über den Ausschluss entscheidet abschließend mit einfacher Mehrheit der Vorstand.
Wird innerhalb von zwei Wochen Widerspruch eingelegt, entscheidet dann die Mitgliederversammlung über den Ausschluss.
 

§ 4: Organe des Vereins

Der Verein hat folgende Organe:
- Vorstand
- Mitgliederversammlung

§ 5: Der Vorstand

Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von 2 Jahren gewählt. Wiederwahl ist zulässig. Der Vorstand bleibt nach Ablauf der Wahlperiode bis zur erfolgten neuen Wahl im Amt.
Der Vorstand besteht aus mindestens 5 Mitgliedern:

- dem 1. Vorsitzenden
- dem 2. Vorsitzenden
- dem 3. Vorsitzenden
- dem Schatzmeister
- dem Vorstandssprecher

Jeweils 2 Mitglieder des Vorstandes, davon der 1.Vorsitzende oder einer seiner beiden Stellvertreter, vertreten den eingetragenen Verein gerichtlich und außergerichtlich gemeinsam.

Der Vorstand trifft Entscheidungen mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden, sofern in der Satzung oder an anderer Stelle nichts anderes definiert ist.

Die Tätigkeit des Vorstandes ist ehrenamtlich. Auslagen können auf Antrag erstattet werden. Darüber entscheidet der Vorstand mit einfacher Mehrheit.

Grundstücksangelegenheiten bedürfen der Genehmigung durch die Mitgliederversammlung.

Scheidet ein Mitglied des Vorstandes während der Amtsperiode aus, so wählt der Vorstand für die restliche Amtsperiode des Ausgeschiedenen ein Ersatzmitglied aus den Reihen der Vereinsmitglieder.

Der Vorstand fasst seine Beschlüsse im Allgemeinen in Vorstandssitzungen. Diese sind unter Beachtung einer Mindestfrist von 5 Tagen durch den 1.Vorsitzenden/ die 1.Vorsitzende oder den 2. Vorsitzenden/ die 2. Vorsitzende schriftlich oder fernmündlich einzuberufen.

Vorstandssitzungen sind einzuberufen, wenn diese mindestens zwei Vorstandsmitglieder verlangen.
Der/die 1. Vorsitzende führt die Sitzung und beruft sie ein. Bei dessen Verhinderung tritt an seine Stelle der/ die 2. Vorsitzende.
Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens 3 Vorstandsmitglieder anwesend sind.
Bei der Beschlussfähigkeit entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Leiters der Vorstandssitzung.
Beschlüsse des Vorstandes können auch schriftlich oder fernmündlich gefasst werden, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu der zu beschließenden Regelung erklären.

Über Sitzung sowie Beschlüsse ist ein Protokoll anzufertigen, das von dem/ der 1. Vorsitzenden oder dem/ der 2. Vorsitzenden zu unterzeichnen ist.

§ 6: Aufgaben des Vorstandes

- Wahrnehmung der Belange der repräsentierten Stadtteile und Gewerbezweige
- Führung der laufenden Geschäfte
- Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung und Verwaltung des Vereinsvermögens
- Beschlüsse über alle Angelegenheiten, soweit sie nicht ausdrücklich der Mitgliederversammlung vorbehalten sind
- Verwendung der Mitgliedsbeiträge und Spenden sowie etwaiger Überschüsse ausschließlich für satzungsgemäße Zwecke
- Erstellung des Haushaltsplanes für jedes Wirtschaftsjahr und kontinuierliche Kassenführung
- Vorlage des Jahres-und Finanzberichtes sowie des Haushaltsvorschlages in der Mitgliederversammlung
- Einstellung bzw. Entlassung von Personal zur Erfüllung der satzungsgemäßen Aufgaben
- Einberufung eines Beirates
Die Mitglieder des Beirates haben die Aufgabe, den Vorstand in wichtigen Vereinsangelegenheiten zu beraten.
- Zu Vorbereitung und Durchführung von Veranstaltungen und für bestimmte Anlässe Einberufung von Ausschüssen

§ 7: Die Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins.
Sie tritt jährlich einmal innerhalb der ersten 6 Monate nach Ablauf eines Geschäftsjahres zu einer ordentlichen Jahreshauptversammlung zusammen.
Tag, Zeit, Ort und Tagesordnung werden vom Vorstand durch schriftliche Mitteilung mindestens 2 Wochen vorher allen Vereinsmitgliedern bekannt gegeben.
Anträge zur Tagesordnung kann jedes Mitglied eine Woche vor der Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich einreichen.
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist anzuberaumen, wenn es das Interesse des Vereins erfordert, oder wenn die Einberufung von 1/3 der Mitglieder oder mit einfacher Mehrheit vom Vorstand unter Angabe des Zwecks und der Gründe verlangt wird. Die Mitglieder sind mindestens 2 Wochen vor dem Tag der außerordentlichen Mitgliederversammlung mit Tag, Ort und Tagesordnung schriftlich einzuladen.

Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig.

Die Mitgliederversammlung wird von dem/der 1.Vorsitzenden oder einem anderen Vorstandsmitglied geleitet. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, wählt die Mitgliederversammlung einen Versammlungsleiter.

Jedes anwesende Mitglied hat eine Stimme. Jede Mitgliederversammlung fasst - soweit diese Satzung nichts anderes vorsieht - ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen, gültigen Stimmen.
Die Art der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter. Die Abstimmung muss schriftlich und geheim durchgeführt werden, wenn 1/3 der bei der Abstimmung anwesenden Mitglieder dieses beantragt.

Die Mitgliederversammlung entscheidet mit einfacher Mehrheit über

- Feststellung des Versammlungsleiters
- die Wahl der Mitglieder des Vorstandes
- den Jahres- und Finanzbericht sowie den Haushaltsvorschlag
- die Bestellung von zwei Kassenprüfern für jeweils 2 Jahre,
- die Entlastung des Vorstandes,
- die Festsetzung von Mitgliedsbeiträgen
- weitere Anträge.

Eine Änderung der Satzung kann nur durch die Mitgliederversammlung beschlossen werden. Bei Einladung zur Mitgliederversammlung ist die vorgesehene Änderung im Wortlaut mitzuteilen und der Beschluss bedarf einer ¾ Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder.

Über jede Sitzung der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, das vom 1.Vorsitzenden und einem weiteren Vorstandsmitglied unterschrieben wird. Das Protokoll enthält Ort und Zeit der Versammlung, Person des Versammlungsleiters/Protokollführers, Anzahl der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder, Tagesordnung, die einzelnen Abstimmungsergebnisse und Art der Abstimmung.

§ 8: Auflösung des Vereins

Die Auflösung des Vereins kann nur durch eine zu diesem Zweck einberufene Mitgliederversammlung beschlossen werden.

Der Beschluss kann nur mit einer Mehrheit von ¾ der anwesenden Mitglieder gefasst werden. Sofern die Mitgliederversammlung nichts anders beschließt, sind der/die 1.Vorsitzende und der/die 2.Vorsitzende gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren. Diese Vorschriften gelten auch, wenn der Verein aus einem anderen Grunde aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.

Das Vereinsvermögen wird im Falle der Auflösung einem gemeinnützigen Zweck zugeführt.

§ 9: Beitragsordnung

Die Mitgliedsbeiträge werden in einer Beitragsordnung geregelt. Diese ist nicht Bestandteil der Satzung. Die Beitragsordnung wird von der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder beschlossen oder verändert. Wenn ein solcher Beschluss gefasst werden soll, ist dies als Tagesordnungspunkt im Einladungsschreiben anzugeben.

§ 10: Inkrafttreten der Satzung:

Die Satzung tritt gemäß der Jahreshauptversammlung vom 23.Mai 2005 in Kraft.